Untermattweg 8 Bern

U8 heisst das markante Gebäude am Untermattweg 8 zwischen Bern, Bethlehem und Bümpliz. Bisher diente es der Firma Galenica als Hauptsitz. Daran ändert sich auch in Zukunft nichts, ausser dass das neue U8 viel mehr kann. Durch Umnutzung und Transformation wird U8 mit einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept weiterentwickelt. Dabei entstehen neben Büroflächen, vielfältigen Wohnformen, einem öffentlichen Gastronomieangebot auch atmos­phärische Grünflächen.

Die nachhaltigste Architektur ist bekanntlich jene, die nicht neu gebaut wird. Deshalb wird der Sockel – die ehemalige Produktionshalle – transformiert und zu Wohnungen umgenutzt.
Die Gebäudestruktur aus Sockel, Längsbau und Er­schließungsturm bleibt weitestgehend erhalten. Ein neuer Innenhof im Sockelbau sowie partielle Aufstockungen auf diesem Sockelvolumen definieren die notwendige und verträgliche Eingriffstiefe. Diese ist reduziert, aber nicht verzichtend, sondern Potenziale ausschöpfend. Neues wird entweder aus wiederverwendeten Bauteilen oder recycelten wie auch biobasierten Baustoffen realisiert; im Hinblick auf weitere Nutzungen erfolgt dies immer systemgetrennt.

Das Erdgeschoss wird durch die öffentliche Durchwegung geprägt und bereitet so integrativ auf die anstehenden Veränderungen im Quartier Weyermannshaus vor, das sich in den nächsten Jahren stark entwickeln wird. Funktionale Anforderungen, beispielsweise für Zufahrt, Anlieferung, verschiedene Fahrzeuge und Fussgänger ordnen den verdichteten Aussenraum. Im Gegensatz dazu generieren Retentionsmassnahmen, intensive Begrünung und die Offenlegung des Stadtbachs einen atmosphärischen und klimatischen Mehrwert.

 

PlanungNils Andres
Aitor Andueza García
Peter Bögli
Stefan Burkhardt
Marco Cebulla
Marta Czarnecka
Regula Deutsch
Tania García Tubío
Esther Gugger
Eva Herren
Nicole Hofer
Sándor Kaszás
Selina Kiew
Noé Müller 
Donat Senn
Christine Wüthrich
AuftraggeberCredit Suisse Real Estate Fund Green Property
MandatGeneralplanung
Architektur/
Gesamtleitung
GWJ Architektur 
FachplanerSynaxis
Geotest 
Ort für Landschaft
Mebatech
Matter + Ammann
Fux Sarbach
2ap
Hochtief IKS
Play-Time
Grolimund + Partner
HP Misteli + Partner
Wälchli Architekten
VerfahrenDirektauftrag
SIA 416GF 24'457 m2
GV 90'878 m3
Termine2022 Planung
2024 Baubeginn (Voraussichtlich)
2030 Bezug (Voraussichtlich)
Neues entsteht durch das Wiederverwenden von existierenden Bauteilen, recycelten oder biobasierten Materialien, stets getrennt für nachfolgende Nutzungen.
Photovoltaikelemente ernten Sonne, bieten aber auch Sichtschutz und Schatten.
Die funktionalen Anforderungen ordnen den verdichteten Aussenraum, während Retentionsmassnahmen, intensive Begrünung und die Offenlegung des Stadtbachs einen atmosphärischen und klimatischen Mehrwert generieren.