Stadtteilpark Holligen

Direkt angrenzend zur Huebergass entsteht der Stadtteilpark in diesem zentral gelegenen und optimal erschlossenen Areal an der Mutachstrasse. Dabei müssen viele unter­schiedliche Interessen unter einen Hut gebracht werden. Gefragt sind innovative und zukunfts­gerichtete Ideen und eine optimale Nutzung von Synergien, um möglichst allen Anforderungen der künftigen Nutzerinnen und Nutzern sowie den politischen Vorgaben gerecht zu werden.

Die Antwort darauf ist ein «lernender Park»: Der Park wird als eine Bühne, eine soziale Grundstruktur verstanden, die von den Nutzenden laufend weiterentwickelt wird. Der Entwurf berücksichtigt die Wünsche aus der ersten Mitwirkung: Am tiefsten Punkt der Geländesenke ist ein Weiher geplant, an dessen Ufer Treppenstufen zum Sitzen einladen. Eine Rasenfläche und ein Hartplatz stehen für vielfältige Nutzungen zur Verfügung.

Ehe der definitive Park realisiert wird, wird er im «Vorpark» erprobt – mittels einem professionell moderierten Partizipations- und Aneignungsprozess, aus dem überzeugende, funktionierende Elemente später in die definitive Parkgestaltung übernommen werden. So ist eine Parkgestaltung möglich, die Nutzungsbedürfnisse nicht vorab erraten muss, sondern viele davon schon aus der Realität kennt. Mit einfachen Mitteln, etwa dem Aushub einer nahen Baustelle, wurden dafür temporäre Park-Grundstrukturen angelegt.

WettbewerbAitor Andueza García
Christian Lasser
Donat Senn
PlanungMarco Demuth
Patrik Egger
Eva Herren
AuftraggeberStadt Bern
KooperationGWJ Architektur
ORT für Landschaft
Soziale Plastik
Visu
Fotografie
Play-Time
Susanne Goldschmid
VerfahrenInvestoren- und Projektwettbewerb
1. Rang 2017