UVEK Campus Ittigen

Das ehemalige Industrieareal wurde über mehrere Schritte planungsrecht­lich und städte­baulich ent­wickelt. Drei grosse Bauten greifen Massstab und Körnung des Areals auf und überführen diese in eine urbane Ge­samtanlage.

Drei unterschiedliche Gebäude bieten Raum für vielfältige Arbeitsformen und ermöglichen eine flexible Nut­zung. Die einzelnen Geschosse sind durch Leichtbauwände grundsätzlich frei unterteilbar. Die Anordnung der Kerne sowie der Lichthöfe und Loggias strukturieren die Gebäude so, dass die Arbeitsplätze differen­zierte räumliche Eigenschaften erhalten.

Eine lamellenartige Holzfassade umspannt die einzelnen Baukörper und erzeugt durch ihre konstruktive Tiefe unterschiedliche Wahrneh­mungen. Sie setzt Zeichen für eine innovative Architektur, welche den erneuerbaren Bau­stoff Holz modern interpretiert (Holzbaupreis 2005).

Ökonomische Gebäudelayouts mit minimalen strukturellen Vorgaben sollen ein höchstes Mass an Flexibili­tät gewähren, heute wie in Zukunft. Die optimale Gebäudehülle erfüllt die spezifischen Minergieanforderungen.

 

WettbewerbDonat Senn
PlanungHanspeter Fasnacht | Kaspar Flück | Chris Gubelmann | Ueli Hirschi | Ruedi Scheidegger | Cornelia Schranz | Donat Senn | Simone Siegenthaler | Sandra Steiner | Jürg Stettler | Marc Werren
AuftraggeberBBL, Bundesamt für Bauten und Logistik
MandatGeneralplaner
ArchitekturGWJ Architektur
VerfahrenWettbewerb 1997 | 1. Rang
SIA 416GF 36'104 m2
GV 154'005 m3
Termine2004 Baubeginn
2005/2006 Bezug
WeiteresHolzbaupreis 2005