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Sanierung Taubenhalde A Bern

Das Areal Taubenhalde befindet sich an einem prominenten und zugleich sehr sensiblen Ort am Rande des UNESCO-Welterbe-Perimeters der Stadt Bern. Die Instandsetzung soll mit einer minimalen Eingriffstiefe erfolgen, während Antworten auf eine behagliche Arbeitsqualität und auf zeitgemäße, flexible Arbeitsmodelle gesucht werden. Darüber hinaus besteht der Wunsch nach einer architektonischen Aufwertung innerhalb der minimalen Eingriffstiefe.

Die bestehende Architektur aus den 70er Jahren ist die Ausgangslage, und prägt in ihrer herben und «bruten» Art das Gebäude. Dieses Einfache und Schnörkellose wird fortgeführt und bereinigt. Dabei liegt der Fokus, welchen wir schwer­gewichtig als Aufwertungspotential sehen, auf der Mitte des Gebäudes: Durch gezielte, zweck­mässige Eingriffe, werden die Ankunftsorte der Geschosse aufgewertet. Damit wirken sie als Bindeglied zwischen den Bürotrakten und machen das Gebäude in seiner Vertikalität erlebbar.

Ein angenehmer Arbeitsort definiert sich nicht nur am Arbeitsplatz: Durch das Öffnen der Raumstrukturen zu einem gemeinsamen, vernetzten Ganzen wird die Taubenhalde von einem Bürohaus zu einem attraktiven Arbeitsort. Die vertikalen Brandabschnitte werden mit der «Neuen Mitte» zusammen­gefasst. Dadurch können die Treppenhäuser geöffnet und so die vertikalen Verbindungen sichtbar gemacht werden, wodurch eine Interaktion zwischen den Geschossen entsteht.

Projekt Team

Wettbewerb, ARGE mit CO. Architekten

Zusammenarbeit

Auftraggeber Bundesamt für Bauten und Logistik BBL
Mandat Generalplanermandat
Architektur ARGE CO. Architekten und GWJ Architektur AG
Bauingenieur Hartenbach Wenger AG, Bern
HLKS Eicher Pauli, Bern
EL Toneatti Engineering, Bern
Visualisierung Play-Time, Barcelona

Daten und Fakten

Verfahren Wettbewerb 2020
  1. Rang
   
Planung 2020 - 2023
Baubeginn 2023
Bezug 2026

Die bestehende Architektur aus den 70er Jahren ist Ausgangslage. Dieses Einfache und Schnörkellose wird fortgeführt und bereinigt.

Das Attikageschoss mit seinem Weitblick bietet unverwechselbare und identitätsstiftende Räume.

Durch neue Sichtbezüge und Lichteinfälle wird die innere Organisation trans­parenter, die Orientierung selbstver­ständlicher.

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