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Wohnüberbauung Chirchbuel Zumikon

Die Wohnüberbauung Weberei befindet sich an landschaftlich exponierter Hanglage im Über­gang zwischen kompakter Dorfstruktur und locker bebauter Siedlungslandschaft. Die Setzung der drei Gebäude schafft einen klaren Übergang zwischen der lärmexponierten Süd­westseite, die von der Weitsicht in die grüne Kulturlandschaft profitiert, und der hetero­genen und lebendigen Nordostseite, die als parkartiger Quartierfreiraum mit hohem Öffentlichkeitsgrad fungiert.

Das Freiraumkonzept beruht auf der Grundidee, einen grosszügigen Freiraum zu schaffen, wel­cher die öffentliche Wegverbindung und den gemeinschaftlichen Siedlungsfreiraum zu einer zusammenhängenden und einheitlichen Weg-Platz-Figur bündelt und diese an die bestehende Dorfstruktur anschliesst.

Wichtiger als eine hohe Dichte ist die Atmos­phäre sowie die Lebensqualität innerhalb der Siedlung und der Gemeinde. Die Menschen sollen sich in der neuen Siedlung «Weberei» und somit im Zentrum von Zumikon «dihei fühle» und von Qualitäten wie dem angrenzenden Dorfplatz, Grünräumen und der Nutzungsvielfalt innerhalb der Siedlung Weberei profitieren. Sie schafft einen Mehrwert – für ihre Bewohner aber auch für das ganze Umfeld. Polyvalent nutzbare Gemeinschaftsflächen runden den Nutzungs­mix von Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit und Leben ab.

1.
Rang

Zusammenarbeit

AuftraggeberPolitische Gemeinde Zumikon
  
AuftragnehmerWir sind Stadtgarten
  
InvestorHalter AG, Zürich
ArchitekturGWJ Architektur AG, Bern
BauingenieurBill Weyermann Partner AG
Landschaftsarch.S2L Landschaftsarchitekten
AkustikGartenmann Engineering AG, Bern
VisuPlay-Time, Barcelona

Daten und Fakten

VerfahrenInvestorenwettbewerb 2020
 1. Rang
   
GF6'920 m2
GV22'470 m3

Die 3 Gebäudevolumen integrieren sich in das Ortsbild, reagieren städtebaulich auf die Zäsur der Autobahn und öffnen sich zum be­stehenden Dorfplatz hin.

Die Leichtkonstruktionen der Balkonelemente werden ebenfalls aus Holz gehalten, strahlen eine Leichtigkeit, Wärme und Transparenz aus.

Die Wohnungen in den Regelgeschossen zeichnen sich durch mehrheitliches Durchwohnen und in freier Nutzungszuordnung der 14 m² Zimmer aus.

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