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Forschungs- und Ausbildungszentrum Medizin, Universität Bern, BB 7

Der Neubau des Forschungs- und Ausbildungszentrum Medizin versteht sich als weiterer Baustein im Inselareal und bildet durch seine Lage eine klare Eingangsgeste zum Areal. Durch das Abknicken der Fassade springt es gegenüber dem Theodor Kocher Haus zurück und schafft so eine Vorzone zur Adressbildung.

Die offensichtliche Zonierung im Innern ist die Grundlage für eine hohe Flexibilität und Veränderbarkeit. Die Büroschicht mit der öffentlichen Treppe bildet die lebendige Fassade zur Strasse. Dahinter schliessen effizient und einfach strukturiert der Mittelbund und die zum Pocket-Park orientierte Laborschicht mit zwei kompakten Erschliessungskernen an.

Die Geschosse folgen einem strengen Ausbauraster und einer klaren Strukturlogik. Mit Ausnahme von den Kernen handelt es sich bei den vertikal tragenden Elementen um Punktträger. So kann eine hohe Wandelbarkeit garantiert werden. In Gebäudeschichten, modular und zerlegbar denken ist ein zentraler Aspekt, um einerseits den unterschiedlichen Lebensdauern der Bauteile gerecht zu werden und andererseits das Gebäude bereits in der Erstellung auf einen nachhaltigen Kreislauf vorzubereiten. Die Systemtrennung wird im Sinne der Demontierbarkeit und der Reparatur- und Sanierungsmöglichkeiten konsequent umgesetzt.

Zusammenarbeit

Auftraggeber AGG des Kantons Bern
Mandat Generalplanung
   
Architektur/Gesamtleitung GWJ Architektur AG, Bern
  IAAG Architekten AG, Bern
  ASTOC Architects and Planners GmbH, Köln
  Archipel Generalplanung AG, Bern
   
Bauingenieur dsp Ingenieure+Planer AG, Uster
  Kissling+Zbinden AG, Thun
HLKS Planer eicher+pauli Bern AG, Bern
Elektro Planer Bering AG, Bern
Labor Planer Teamplan GmbH, Tübingen (D)
Landschaftsarch. David Bosshard, Bern
Brandschutz Gartenmann Engineering AG, Bern
Visu Play-Time, Barcelona

Daten und Fakten

Verfahren Projektwettbewerb 2020
  1. Rang
   
GF oi 33'400 m2
GF ui 23'100 m2
GV oi 100'850 m3
GV ui 144'850 m3
Vorprojekt 2021

Das BB7 bildet durch seine Lage eine klare Eingangsgeste zum Areal

Der klare innere Aufbau lässt ein hohes Mass an Flexibilität zu.

Die Systemtrennung wird im Sinne der Wandelbarkeit konsequent umgesetzt.

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