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BEmotion-Base Bern

Das Projekt orientiert sich an den gebauten Volumen entlang der Papiermühlestrasse und nimmt deren Ausrichtung auf und fasst den Strassenraum in einem angemessenen Mass mittels dem gedeckten Umlauf. Es entsteht ein Ensemble mit den gegenüberliegenden Bebauungen und schafft eine neue Identität für die BERNEXPO sowie für die Stadt. Die Besetzung der nördlichen Kante fasst die namenlose Strasse und spielt eine maximale Fläche, zum Guisanplatz hin, frei. Der freigespielte Raum nimmt den vorhandenen Rhythmus der Papiermühlestrasse auf und führt das Stadtgefüge weiter. Die Situ­ierung der klaren Volumetrie fasst den städtischen Raum und vermittelt zwischen Stadt/Quartier und der Allmend. Durch den quadratischen Footprint, der durch den gedeckten Aussen­bereich formuliert wird, ent­steht ein richtungsneutrales Volumen, dass als Vermittler zwischen den Stadträumen fungiert.

Durch die Nutzungsanordung im Gebäude wird eine maximale Ausstel­lungsfläche zur Verfügung gestellt, die eine nahezu identische Aus­nutzung wie der Istzustand ermög­licht. Durch die Ausformu­lierung der Volumetrie, mit einem gedeckten Umlauf, wird eine neue Identität für den Ort und dem Stadteingang geschaffen. Das im Erdgeschoss situierte Kongress­zentrum steht im Dialog mit dem Stadtraum und schafft einen Bezug ins Messegelände. Diese Ausformu­lierung verleiht dem Ort einen einladenden Charakter durch seine offene Gestalt. Die ge­deckte Vorzone im Erdgeschoss kann bei Messebetrieb zusätzlich für klei­nere Stände aktiviert werden und reguliert die Personenströme, in dem sie an verschiedenen Ankunftspunk­ten abgeholt werden. Das Projekt tritt mit seiner Gestalt in den Dialog mit seiner direkten Umgebung und gibt dem Ort Raum zur Aneignung frei.

Zusammenarbeit

ArchitekturGWJ Architektur AG, Bern
Landschaftsarch.ASP Landschaftsarchitekten AG, Zürich
BauingenieurWaltGalmarini AG, Zürich
BauphysikGartenmann Engineering AG, Bern
VisualisierungPlay-Time, Barcelona

Daten und Fakten

VerfahrenProjektwettbewerb 2017
 
AuftraggeberBERNEXPO GROUPE
 
GF20'500 m2
GV228'800 m2

Die Anhebung der Multifunktionshalle und die transparente Ausfor­mulierung im Erdgeschoss schafft einen städtischen Bezug und macht das Messegelände erlebbar.

Der Punktkörper akzentuiert die städtische Kante entlang der Papiermühlestrasse und schafft eine neue Identität für den Ort.

Das kompakte Volumen mit der umschliessenden Membrane schafft einen städtischen Massstab.

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