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Schulhaus Walka Zermatt

Die Gestalt von «Tabula rasa», ist eine Anlehnung an den Bestand. Die vorhandenen Qualitäten, wie die Gliederung in drei Körper, die Staffelung des Volumens und die rückwärtigen Räume, werden aufgenommen und gestärkt. So erhalten die rückwärtigen Räume eine Aufenthaltsqualität und wollen entdeckt werden.

Auf den gebauten Ort reagiert das Projekt, indem sich das Volumen in der Höhe zurück hält. Das Gebäude wird an den Hang gestellt und interagiert mit der Landschaft. Das Volumen ist als Erweiterung des Hanges zu lesen, welches die Wiese über das Dach laufen lässt. So kann die Schnittstelle zum Fels klar gelöst werden und es entstehen hangseitig neue Räume. Das Projekt hat einen respektvollen Umgang mit der natürlichen wie auch mit der gebauten Umgebung, fügt sich in den Ort ein, schafft neue und stärkt vorhandene Qualitäten. Das Gedächtnis des Ortes, die heutige Nutzung und die Räumlichkeit des Platzes werden als wichtiger Bestandteil und Leitidee des Projektes verfolgt.

Trotz der knapp bemessenen Aussenräume erhält die Schule eine allseitig attraktive Umgebung. Vom Dorf her führen drei Wege zwischen scheinbar zufällig gestreuten Häusern zu den zwei Eingängen des Schulgebäudes.

Projekt Team

Zusammenarbeit

BauingenieurNydegger & Meister AG
Landschaftsarch.éxtra Landschaftsarchitekt
VisualisierungPlay-Time, Barcelona

Daten und Fakten

VerfahrenOffener Wettbewerb
2016, 1. Rang
AuftraggeberEWG Zermatt
ReferenzpersonMona Trauttmann
MandatGeneralplaner
  
GF10'000 m2
GV42'300 m3
  
BaubeginnFrühling 2018
BezugSommer 2020
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