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Schulhaus Walka Zermatt

Die Gestalt von «Tabula rasa», ist eine Anlehnung an den Bestand. Die vorhandenen Qualitäten, wie die Gliederung in drei Körper, die Staffelung des Volumens und die rückwärtigen Räume, werden auf­genommen und gestärkt. So erhalten die rückwärtigen Räume eine Aufenthaltsqualität und wollen entdeckt werden.

Auf den gebauten Ort reagiert das Projekt, indem sich das Volumen in der Höhe zurück hält. Das Gebäude wird an den Hang gestellt und interagiert mit der Landschaft. Das Volumen ist als Erweiterung des Hanges zu lesen, welches die Wiese über das Dach laufen lässt. So kann die Schnittstelle zum Fels klar gelöst werden und es entstehen hangseitig neue Räume. Das Projekt hat einen respektvollen Umgang mit der na­türlichen wie auch mit der gebauten Umgebung, fügt sich in den Ort ein, schafft neue und stärkt vorhandene Qualitäten. Das Gedächtnis des Ortes, die heutige Nutzung und die Räumlichkeit des Platzes werden als wichtiger Bestandteil und Leitidee des Projektes verfolgt.

Trotz der knapp bemessenen Aussen­räume erhält die Schule eine allseitig attraktive Umgebung. Vom Dorf her führen drei Wege zwischen scheinbar zufällig gestreuten Häusern zu den zwei Eingängen des Schulgebäudes.

Zusammenarbeit

Architektur GWJ Architektur AG, Bern
Bauleitung mls architekten sia ag, Visp
Bauingenieur Labag AG, Zermatt
HLKKS-Ingenieur eicher+pauli Bern AG, Visp
Elektro Ingenieur LAMI SA, Visp
Landschaftsarch. éxtra LSA AG, Bern
Visualisierung Play-Time, Barcelona

Daten und Fakten

Verfahren Offener Wettbewerb
2016, 1. Rang
Auftraggeber EWG Zermatt
Mandat Architektur mit Gesamtleitung
   
GF 10'000 m2
GV 42'300 m3
   
Baubeginn Frühling 2021
Bezug Sommer 2024

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